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Bauanleitung Ole Tiger
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Die Inspiration für dieses Modell lieferte Bob Downey’s Goodyear Racer “Ole Tiger”. Die meisten dieser Rennflugzeuge besitzen sehr rassige Linien,  und ihre Dimensionen lassen sich leicht in ein Fesselkunstflugzeug  übertragen. Dabei kommt uns die “Hamsterbacken”- Motorverkleidung bei  einfachen Konstruktionen sehr entgegen.

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Dieser Entwurf von C. Maikis stellt ein einfach zu bauendes Flugzeug mit  Brettrumpf dar, das sich im Wesentlichen durch die Rumpfsilhouette und  die Hamsterbacken an das Original anlehnt. Das Modell ist gedacht zum  Erlernen einfacher und fortgeschrittener Kunstflug-Figuren (deshalb die  Flaps). Eckige Manöver schafft es auch, sie wirken aber etwas  “abgerunde”. Die beidseitigen Hamsterbacken kosten zwar etwas Bauzeit,  verbessern jedoch das Aussehen ganz beträchtlich. Das Originalmodell war mit einem OS 35 FP ausgerüstet. Viel schwerer sollte der gewählte Motor nicht sein, sonst drohen Übergewicht und Kopflastigkeit.

Hier wird der Bau dieses Flugzeugs beschrieben. Er enthält viele  Baustadienfotos mit ausführlicher Erklärung zu den einzelnen  Bauabschnitten. Die Anleitung bezieht sich auf den Ole Tiger, ist jedoch genauso hilfreich für den Bau jeder anderen Konstruktion ähnlichen  Zuschnitts. Die einzelnen Bauschritte werden in logischer Reihenfolge  aufgeführt und umfassend dokumentiert. Viele Nahaufnahmen zeigen die  Arbeit im Detail. Am Ende dieser Seite könnt ihr euch die Anleitung als  PDF-Datei herunterladen.

Tagebuch eines Modellbauers
von Bernd Langner

Habe heute mit einem neuen Modell angefangen.
Nach langem hin und her habe ich mich doch entschlossen ein neueres
Konzept zu wählen.
Ausgewählt habe ich das Modell OLE TIGER von CLAUS MAIKIS
Die Modelldaten
Spannweite 1245mm
Länge 980mm
Gewicht 1150gr.
Profil NACA 0022
Motor 5 - 6ccm

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ol5Bild ist ein Scan aus der FMT 2/2001

Den Bauplan gibt es beim Verlag für Technik und Handwerk es war kein
Beilage Bauplan sondern er wurde nur im Heft vorgestellt.

Als erstes habe ich den Bauplan komplett kopiert kostet so ca. 9 Euro.
Davon einzelne Bauelemente herauskopiert. Diese Kopien werden dann grob
ausgeschnitten und auf das jeweilige Holz geklebt.
Nun kommt meine neue Säge ins Spiel es werden die 2mm Bretter grob auf das Maß der 18 Rippen zugeschnitten ebenso die 18 Halbrippen. Für die vier Mittelrippen werden die normalen Rippen um die Beplankungsstärke dünner ausgesägt.
Das Aussägen der Rippen erfolgt im Block zu je 8 Rippen an der Dekupiersäge.
Hier wird auch das kopierte Profil aufgeklebt und ausgeschnitten.

 

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Oben sieht man die vier Mittelrippen mit den Ausschnitten für das Steuersegement. Rechts auf der Dekupiersäge liegen die Stapel je 9 Bretter für die Rippenblöcke.
Mehr habe ich heute nicht geschafft ich werde euch aber auf dem laufendem halten und auch entsprechende Bilder liefern.
Als Antrieb werde ich einen OS 40 oder 46 LA vorsehen das ganze mit einer 11 x 5 Luftschraube. Der Tank wird natürlich wieder selbst hergestellt also es gibt noch viel zu tun.

Heute habe ich die Bauteile der Fläche fertig gestellt. Hier mal ein Bild wie die Teile entstanden sind. Wie schon gesagt ich kopiere die Teile aus dem Plan klebe sie auf und schneide aus.

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Ich habe die Bauteile mal so etwas sortiert oben die Teile für die rechte Fläche unten die Teile mit Bohrungen und Löcher für die Steuerdrähte auf der linken Fläche.

Dann noch schnell die Holme geschäftet und auf das Baubrett gepinnt. Rippen aufgestellt und fest geleimt

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Die gesamte Fläche besteht aus Balsaholz nur im Bereich der Steuerung bekommen die Holm eine Aufdoppelung mit Hartholz damit das Segment befestigt werden kann. Danach habe ich die Endleiste und die Nasenleiste verklebt. Ebenso den oberen Holm. Nasen und Endleiste bestehen aus 10 x 10mm Balsa die Holme aus 10 x 5 mm Balsa. Zum Schlußss habe ich die Halbrippen eingeleimt.
Da Claus nur eine Hälfte der Fläche gezeichnet hat habe ich die Maße an die Holme und Endleisten übertragen und die Fläche natürlich in einem Stück gebaut.

Hier mal die aufgebaute Fläche von links in Längsrichtung

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Die Öffnungen für die Steuerseils sind zwar nicht der Hit aber sie sind eben freihand mit der Dremel eingefräst.

Metallkurs

Heute habe ich wieder etwas Zeit gehabt zum Basteln. Leider gibt es kaum Zukaufartikel für Fesselflugmodelle. Also muss man da selber ran. Als erstes habe ich das Steuersegment angefertigt.

Dazu habe ich die Umrisse des Segments auf 2mm Alu geklebt. Danach wurde das Teil mit einer Dekupiersäge ausgesägt

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Die Platte wird entgratet und die Bohrungen angekörnt und gebohrt das Papier wird danach abgelöst .Damit die Seile und die Stoßstangen das Aluminium nicht einschneiden werden die Bohrungen mit kurzen Messingstücken ausgebuchst.

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Als nächstes kommen die Bügel für das Höhenruder und für die Flaps. Das ganze wird aus Messingblech 1,5mm Stahldraht 2mm und Messingrohr 3mm Aussen und 2mm innen hergestellt

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Die Anlenkhebel aus Messingblech werden mit dem Draht hart verlötet Weichlöten hält leider in diesem Fall nicht. Danach das Röhrchen über den Draht und die Enden abwinkeln. Damit ist die Anlenkung für die Flaps und das Höhenruder fertig.

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Damit die Achse im Segment winklig sitzt bohre ich auf der Ständerbohrmaschine ein Loch in einen Holzklotz. In das Passende Loch kommt die Achse darüber das Segment dann wird plan aufliegend eine Messingscheibe aufgelötet danach ebenso auf der anderen Seite. Das ganze wird dann noch mit Uhu Plus verklebt.
Damit sind die Steuerungsteile erstmal fertig. Als nächstes kann das Segment und die Steuerseile eingezogen werden. Ebenso die Stoßstange zu den Flaps und zum Höhenruder. Ist alles eingebaut kann die Fläche komplett Beplankt werden.
 

Heut hatte ich wieder etwas Zeit am OLE TIGER weiter zu bauen.
Ziel war es heute die Steuerung fertig zu stellen. Im letzten Bericht hatte ich ja die Bauteile der Steuerung erstellt. Das Segment wird in der Fläche zwischen den Holmen gelagert. Dazu werden die 5 x 10mm Balsaholme mit 5 x 10 mm Kieferholz aufgedoppelt. Dazwischen sitzt das Segment. Geführt wird das ganze durch eine 4mm Schraube. An diesem Punkt entstehen die größten Kräfte.
Hier mal das Segment fertig zum verleimen

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Jetzt wird die Baugruppe mit reichlich Weißleim an Ort und Stelle verklebt.
So sieht das jetzt aus.

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Nun gilt es den Rest der Steuerung ein zu bauen. Als erstes habe ich die Steuerleinen eingezogen. Dazu verwende ich Fahrrad Baudenzug von der Schaltung. Es gibt aber auch die Möglichkeit statt der Seile Drähte zu verwenden. Ich habe mich nun mal für Seile entschieden. Die Seile werden durch das Segment gezogen und mit Hilfe eines 3mm Kupferrohres verpresst.
Das ganze wird noch mit Lötzinn gesichert. Festigkeitsprobleme sollte es nicht geben und gegen das Einschneiden im Alu haben wir ja das Segment ausgebuchst.

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An der Fläche treten die Steuerseile am Randbogen aus. Als Führung habe ich Hohlnieten aus einem Sortiment von einem Versandhaus verwendet.

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Danach habe ich die Schubstangen angefertigt. Bei diesem Modell hat das Segment getrennte Anschlüsse für Flaps und Höhenruder. Die Flaps werden direkt mit einer Stange aus 2mm Stahldraht verbunden. Das Höhenruder bekommt eine Schubstange aus Kohlefaser mit 2mm Stahldraht am Ende.
Als erstes habe ich den Flaphebel provisorisch befestigt um die Länge zu ermitteln.

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Nun wird die Stoßstange abgemessen abgeschnitten und gebogen. Damit die Stange nicht durch das Segment rutscht wird vorher eine 2mm Messingscheibe aufgelötet. Damit die vernünftig gerade auf dem Draht sitzt wird einfach ein senkrechtes Loch in ein Hartholzklotz gebohrt. Da wird der Draht mit Scheibe eingeschoben und verlötet.

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Den gleichen Vorgang wiederholen wir auf der anderen Seite des Anlenkhebels. Danach wird die Schubstange im Segment befestigt und mit einer aufgelöteten Messing Scheibe gesichert. Am Anlenkhebel wird bei der Endmontage die Schubstange genauso befestigt. Das Schubstangenteil für das Höhenruder wird ebenso bearbeitet und befestigt.

Jetzt sieht die Steuerung mittlerweile so aus

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Damit ist die Steuerung soweit fertig das die Beplankung aufgezogen werden kann. Vorher sind die Löcher für die Steuerstangenaustritte in die Beplankung einzubringen. Die Beplankung mit 1,5mm Balsa kann jetzt aufgezogen werden.

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Der Rumpf besteht aus einem 10mm hartem Balsabrett. Da der Rumpf höher als die Standart Bretter ist muss das Rumpfbrett verbreitert werden. Dazu werden harte aber trotzdem leichte 10mm Balsabretter miteinander verleimt um die nötige Breite zu erhalten. Ebenso werden die Verstärkungen aus mehreren Teilen verleimt.

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Um die Vibrationen von Brettrumpfmodellen zu unterdrücken wird beim Ole Tiger der Rumpf im vorderen Motorbereich Links mit einem 6mm Brett und Rechts mit einem 10mm Brett verstärkt.

Hier sieht man wie ich die Motorverstärkung auf die nötige Breite verklebe.

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So dann noch mal ein Bild vom letzten Stand die Rumpfteile auf ein Brett gepinnt zum trocknen. Wenn es weitergeht kommt die Dekupiersäge wieder zum Einsatz.

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Der Rumpf

Heute soll der Rumpf weitergebaut werden. Die Bretter sind verklebt und trocken. Jetzt muss auf dem Plan der Ausschnitt für den Motor angepasst werden. Claus hatte als Antrieb einen OS 40FP vorgesehen die Motorenserie gibt es nicht mehr und wurde durch die OS LA Serie ersetzt. Die OS LA haben eine nach hinten gesetzte Düsennadeln und ein vergrößertes Kurbelgehäuse. Ich verwende den OS 46LA der absolut baugleich ist wie der OS 40 La aber durch aufbohren auf 7,5cc leichter ist als der 40er. Den Motor gibt es leider nur im Ausland als Fesselflugmotor mit Venturi.

Hier zeichne ich die neuen Linien an. Der Plan ist aufgeklebt auf die Holzbretter.

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Der Rechte Doppler aus 10mm Balsa muß auch etwas verändert werden damit der Motor hinein passt

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Danach kann gesägt werden und die Motorträger aus Buchenholz 10 x 12 mm
werden ein geklebt. Das Stück hochkant zwischen den Träger bekommt eine Gewindebuchse verpasst. Hier kann später die Abnehmbare Motorverkleidung festgeschraubt werden.

 

Danach werden die Rumpfteile an den aufgeklebt31oleen Konturen entlang ausgesägt. So sieht dann das Ergebniss aus

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Um später die Fläche in den Rumpf einschieben zu können wird nun die Aussparung herausgetrennt. Claus hatte vorgesehen die Fläche von unten in den Rumpf einzuschieben. Dazu wird das Rumpfteil unter der Fläche herausgetrennt und nach Einbau der Fläche wieder verklebt. Ich habe mich entschlossen die Fläche seitlich einzuschieben durch den Ausschnitt. Ich verspreche mir dadurch etwas mehr Stabilität im Bereich der Flächenaufnahme Nach dem Aussägen kann schon mal Probehalber die Fläche eingeschoben werden zum anpassen.

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Ebenso werden die Doppler an die Fläche angepasst

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Wie man sieht paßt das sogar. Bevor es jetzt weiter gehen kann muß erst das Fahrwerk angepasst werden.

Das Fahrwerk selber wird im Flächenausschnitt und in einem Fahrwerksklotz
befestigt. Vorher muss das Fahrwerk nach Plan aus einem 3mm Stahldraht gebogen werden.

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Nachdem das Fahrwerk an seinem Platz ist wird es am Fahrwerksklotz mit Draht festgenäht und mit Epoxi gesichert.

Damit man nachher nur die Fahrwerksbeine sieht und nicht den Fahrwerksbügel verdecken die Doppler den Bügel entsprechend müssen Aussparungen geschliffen werden

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Da jetzt eine Trockenpause für das mit Epoxi eingeleimte Fahrwerk ansteht habe ich eben noch schnell das Höhenleitwerk aus einem harten 5mm Balsabrett geschnitten. Hart soll es sein aber auch leicht. Es muß jetzt noch die Flapverbindung und die Scharniere eingebaut werden. Das fertige Leitwerk wird später in den Rumpf in eine Aussparung eingeschoben.

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Auch am heiligen Sonntag bei miesem Wetter habe ich mal eben noch ein bisschen am Rumpf gewerkelt. Letzte mal habe ich die Rumpfverkleidungen vorbereitet die wollte ich heute verkleben.
Vorher mussten aber noch die Befestigungen für den Motor eingebracht werden.
Dazu habe ich die Befestigungslöcher gebohrt. Bei Verwendung von Einschlagmuttern muss man immer so groß bohren und die Qualität der Einschlagmuttern war auch schon mal besser.
Also habe ich einfach hinten Messingblech hinterlegt und mit durchgebohrt.
Den Motor festgeschraubt und die verwendeten Messingmuttern auf dem Blech fest gelötet. Wenn es fertig ist sieht das so aus

Jetzt kann die Verkleidung angeklebt werden. Vorher wird durch probe weises ansetzten und drücken der Bereich markiert im Balsaholz wo etwas weg geschliffen werden muss damit die Motorbefestigung Platz hat.
Danach kann die Verkleidung angeklebt werden.

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Ebenso wir mit der anderen Verkleidung verfahren. Hier ist eben nur der Ausschnitt für den Motor und den Tank. Nach dem diese Verkleidung auch verklebt ist werden die Fahrwerksschlitze noch mit Restbalsa aufgefüllt

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Das weiße Zeug das man im Motorenbereich sieht ist ausgehärteter Klebeschaum. Der kann sehr leicht weg geschliffen werden. Wenn alles trocken ist kommt der Bandschleifer um die Aussenkonturen zu glätten. Feinarbeit dann wieder im Handbetrieb. Als nächstes sind die Hamsterbacken dran da muss ich mal sehen ob ich vorher die Fläche einklebe da die linke Backe mit der Fläche verklebt wird.42ole

Damit ich die Fläche und den Rumpf verkleben kann habe ich heute die Fläche bespannt.

Dazu habe ich Koverall benutzt ein Bespannstoff von Sig wird wie Seide aufgebracht aber nicht mit Spannlack sondern das Material wird angebügelt.
Dazu ist vorher ein Heißklebelack aufzubringen. Jetzt kann man das Material wie eine Gewebefolie aufbringen. Danach versiegele ich alles mit 2 x Spannlack.
Die vorher wenig verdrehsteife Fläche ist nun knüppelhart.

Als nächstes habe ich den Hecksporn angefertigt. Der Hecksporn besteht aus 2mm Stahldraht und wird mit einer Verstärkung aus 3mm Sperrholz in einen Rumpfausschnitt verklebt.

 

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Den Sporn verklebe ich aber erst später jetzt wird das Seitenleitwerk zugeschnitten. Hier wird genauso wie beim Höhenleitwerk 5mm Balsa verwendet.

Damit das Seitenleitwerk stabiler wird ist die Maserung zu beachten. Danach kann das Leitwerk verklebt werden. Damit es gerade sitzt wird einfach 2,5mm
unterlegt. Kleben führe ich meistens mit Weißleim durch.

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So sieht das dann fertig aus.

Vorne am Rumpf sitzen die Motorverkleidungen. Als nächstes wird die Fläche in den Rumpf geschoben und verklebt dann kann ich die Motorverkleidungen anpassen.

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Heute habe ich die bespannte Fläche eingebaut. Dazu die Fläche durch den Rumpf geschoben und mit Epoxi verklebt.

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So sieht das jetzt von Unten aus beim Austritt der Gestänge. Beim Einschieben der Fläche muss natürlich auch das Flaphorn mit eingeschoben werden.

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Jetzt kommt etwas kniffeliges was ich so noch nicht gebaut habe eine Motorverkleidung wobei die Seite vom Motor nachher abgenommen werden kann. Als erstes wird Links nochmals eine Verstärkung aufgeklebt. Diese Verstärkung wird auch ausgenommen auf der Breite vom Motor. Dadurch bekommt der Motor nachher durch beide Öffnungen in der Motorhaube Frischluft. Dazu wird in der Linken Backe noch ein Balsabrettchen zur Luftleitung eingebaut.

Hier sieht man das

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Grundgerüst noch ohne Luftleitung und Beplankung. Damit die Ecken nachher gut verundet werden können kommen überall noch Dreikantleisten hinein. Hier nochmal ein Bild von der Seite.

Das was vorne an der Haube freisteht wird nachher passend zum Spinner verrundet.
So das war heute erst mal wieder genug mit Basteln. Demnächst kommt mehr

Letztemal habe ich mit den Motorverkleidungen angefangen den sogenannten
Hamsterbacken. Heute habe ich das Balsastück eingeleimt für die Luftumleitung
So sieht das dann aus

Hier mal etwas näher aufgenommen damit man den Durchbruch sieht wo der Motor sitzt somit kann Frischluft auch am Kurbelgehäuse vorbeiströmen.
Der Luftaustritt ist nachher unten an der rechten Hamsterbacke

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So jetzt kam die rechte Hamsterbacke dran hier ist natürlich durch den Motor
jede Menge Anpassarbeit von Nöten.

Hinten sieht man den Doppelspant. Das Hintere Teil bleibt fest an der Fläche das vordere Teil bildet nachher die Abnehmbare Haube. Nach dem Kleben habe ich schon mal die Bretter mit einer Feinsäge vorgesägt

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Hier nochmals aus einem anderem Blickwinkel hinter dem Motor in der Aussparung sitzt nachher der Tank. Der Zylinderkopf schaut oben aus der Haube heraus. Damit liegt er nachher auch gut im Fahrtwind.
Das Ganze jetzt mal aus eine anderen Blickrichtung

Da wird es schon ganz schön eng. Claus Maikis hatte einen 40er FP vorgesehen der baute etwas schmaler als der LA deshalb mußte ich da soviel wegschleifen. Aber wie man sieht geht es gerade so.
Bevor die untere Abdeckung aufgeklebt werden kann habe ich die Auspufföffnung angepasst.

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Ich muss jetzt zwar immer den Auspuff demontieren wenn ich die Haube abnehmen will aber so oft sollte das nicht passieren. Um an die Schrauben zu gelangen werden nachher in der oberen Abdeckung zwei Löcher gebohrt.

So während das ganze trocknet ein Blick von vorn auf den Motoreinbau in den zwei Hamsterbacken.

Von vorn wird nachher noch ein Ring aus Balsa aufgeklebt in der Größe des Spinners und verschliffen. Damit verschwinden auch die Bauungenauigkeiten
Zum Schluss wird die obere Abdeckung angepasst dazu wird eine Öffnung für den Düsenstock eingearbeitet.
Nach 5 Stunden basteln mit Unterbrechungen sieht das Ergebnis von heute so aus. Einige Stellen habe ich mit Spachtelmasse aufgefüllt damit das runder wird. Jetzt muss das ganze noch verrundet und verschliffen werden und die Abluftöffnung eingearbeitet werden.

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So gestern habe ich den Tank gebaut. Der Aufbau des Tanks wird in einem weiteren Baubericht beschrieben Nun wollte ich mal berichten wie das Modell aussieht. Dazu habe ich es eben mal zusammengesteckt und abgelichtet. Derzeitiger Stand aus verschiedenen Blickwinkeln

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Folgende Arbeiten stehen noch an Flaps und Rumpf mit Papier bespannen.

Grundieren und Lackieren. Das Fahrwerk bekommt keine Radschuhe da ich auf einem Grasplatz fliege. Einbau von Tank und Motor danach Fertigstellung der Höhenruderanlenkung.

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So damit sind ca. 4 Wochen vergangen habe zwar nicht jeden Tag gebastelt aber es ging doch recht flott.

Heute war der OLE TIGER in der Luft. Bei dem guten Wetter habe ich einen
Endspurt eingelegt.
Als erstes die Anlenkung des Höhenruder hergestellt und eingebaut.
Hier das Ende zum Höhenleitwerkshebel. Ein 2mm Draht abgewinkelt
Scheibe aufgelötet und zur Sicherung der Anlenkung einen dünnen Draht
an den Anlenkungsdraht mit Draht umwickelt und verlötet. Somit kann ich die Anlenkung variabel einhängen.

Damit der Draht richtig geführt wird kommt noch ein Kunststoffrohr in das Kohlerohr das ganze wird mit Harz verklebt. Ist die hintere Anlenkung fertig
wird das Rohr grob angepasst und die Ruder ausgerichtet und das ganze wieder verklebt.

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So das war er der Baubericht zum OLE TIGER als nächstes plane ich irgendwas
für meine 2,5ccm Dieselmotoren die sollen ja auch mal in die Luft. Vermutlich wird es etwas flotteres .

Gruß Bernd

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Danke an Bernd für diesen ausführlichen Bericht

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